Koordination der Bau- und Liegenschaftsorgane des Bundes (KBOB)


Wer ist die KBOB?


Bei der Koordination der Bau- und Liegenschaftsorgane des Bundes (KBOB) handelt es sich um eine Vereinigung der öffentlichen Bauherren der Schweiz, welche folgenden Mitglieder angehören:
 
  • Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) 
  • armasuisse, Bereich Bauten
  • Rat der Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH)
  • Bundesamt für Verkehr (BAV)
  • Bundesamt für Strassen (ASTRA)
  • Bau-, Planungs- und Umweltdirektorenkonferenz (BPUK) 
  • Schweizerischer Städteverband (SSV)
 

Die KBOB hat sich insbesondere zum Ziel gesetzt, dafür zu sorgen, dass die Mitglieder effizient zusammenarbeiten. Sie fördert den Erfahrungsaustauch unter den Mitgliedern und Vertretern anderer Institutionen dieses Bereichs. Sie vertritt ihre Mitglieder einheitlich gegenüber anderen öffentlichen Institutionen und der Bauwirtschaft und fördert die Effizienz bei der Immobilien-Bereitstellung, dem Bau, der Einrichtung, der Bewirtschaftung und dem Betrieb von Bauten und Anlagen des Bundes. Sie berücksichtigt die nachhaltige Entwicklung und kulturelle Belange. Ebenso bietet sie regelmässig Aus- und Weiterbildungskurse an.


Einheitliches Vertragswerk

Die KBOB nimmt auch Koordinationsfunktionen wahr, insbesondere im Vertragswesen. Aufgrund dessen haben die verschiedenen Mitglieder beschlossen, im Bereich Architekten- und Ingenieurverträge ein einheitliches und eigenständiges Vertragswerk zu erstellen. Dieses soll bei den öffentlichen Auftraggebern Anwendung finden und dazu beitragen, die heutige Vertragsvielfalt zu beenden. Bauherren wie Planern können daraus einen grossen Nutzen ziehen. Planer-, Werk- und Servicevertrag sind bereits eingeführt und werden rege verwendet. Als weitere Verträge folgen der GU-Vertrag (Hochbau) und der TU-Vertrag (Hochbau).

http://www.bbl.admin.ch/kbob/ 


Weiterbildungsveranstaltungen

Zu den KBOB-Verträgen GU-Vertrag (Hochbau) und TU-Vertrag (Hochbau) finden im Herbst 2010 Einführungsseminare statt:

Ort       Neues Datum
Winterthur          20. September 2010
Olten  21. September 2010
Lausanne  04. November 2010    

Weitere Informationen dazu finden Interessierte im nachfolgenden Einladungsschreiben.

Einladung

Anmeldeformular